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		<title><![CDATA[Crossing Currents - Alle Foren]]></title>
		<link>https://www.crossing-currents.de/</link>
		<description><![CDATA[Crossing Currents - https://www.crossing-currents.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 11:09:08 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Mist drips down like fragile grace]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=12</link>
			<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 22:33:27 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=18">Nolan Parrish</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=12</guid>
			<description><![CDATA[Zielgerichtet hatte er den Einkaufswagen heute durch den Supermarkt geschoben um all die Dinge einzuladen, die Charlie in der Theorie gerne mochte. In der Praxis war er sich trotzdem nicht sicher, ob sein Freund irgendwas davon anrühren würde. In letzter Zeit schien der Lockenkopf damit nämlich Probleme zu haben und sie waren mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem Nolan sich wirklich Sorgen machte und sich zeitgleich nicht sicher war, ob er sich Dinge vielleicht einfach nur einbildete. Er selber hatte heute sturmfrei und hatte seinen Freund daher eingeladen vorbeizukommen. Vordergründig um einfach die Zeit mit ihm zu genießen und ihm den Raum zu geben, hier einfach mal ausspannen zu können. Zeitgleich würde er die Gelegenheit aber auch nutzen um zu ergründen, ob er sich Dinge einbildete oder ob er sich vielleicht doch Sorgen gemacht hatte.<br />
<br />
Sein Zimmer hatte er picobello aufgeräumt und sauber gemacht, er hatte eine Vorauswahl an Filmen und Serien rausgesucht, damit Charlie es leichter fiel sich zu entscheiden und falls ihm kalt sein würde, hatte er seinen Pullover nach dem Duschen nicht in die Schmutzwäsche gelegt, sondern zusammengefaltet auf dem Nachttisch platziert. Schmutzig war er nicht und er wusste, dass Charlie gerne seine getragenen Pullover trug. <br />
Der erste Gedanke war gewesen, voll all in zu gehen und sich richtig Mühe zu geben, in dem er selber kochte und seinen Freund mit ein kitschigen Dinner überraschte. Er fürchtete nur, dass das vielleicht zu viel des Guten war und den Anderen eher überfordern würde. Letztlich hatte er sich also dazu entschieden zweierlei Eissorten zu kaufen (Schokolade und Haselnuss), etwas Obst, das man gut nebenbei snacken konnte und Pizzateig, den sie gemeinsam belegen konnten. Das war alles recht einfach, aber einfach war ja oft die beste Entscheidung. <br />
<br />
Zum Schluss hatte er noch den Hund ausgeführt, Nelly durfte immerhin nicht zu kurz kommen!, und so konnte er federnden Schrittes zur Tür eilen, als er das melodische Klingeln hörte. „Hi“, grüßte er Charlie direkt mit einem warmen Lächeln im Gesicht, während sein Herz beim Anblick des Anderen gleich ein paar Takte schneller schlug. Mit all seinen Ecken und Kanten, mit all seinen Problemen und Lasten, die er auf den Schultern trug, war Charlie für ihn zum Inbegriff der Perfektion geworden. Er liebte diesen Jungen. So sehr, dass er sich wünschte, die ganz Welt wüsste davon. Und zeitgleich hatte er eine Heidenangst davor, dass die ganze Welt wusste, wie viel Charlie ihm bedeutete, weshalb es bisher nur ein paar enge Freunde und Familienmitglieder wussten. Na gut, fürs Erste musste das halt reichen. Erst mal trat er nun aber zur Seite, damit sein Freund eintreten und er die Tür hinter ihm schließen konnte. Kaum war das erledigt, legte er seine Arme um ihn und drückte ihn erst mal. „Du hast mir gefehlt.“ Immerhin hatten sie sich schon seit beinahe 24 Stunden nicht gesehen! Es folgte ein Blick in die Augen des Anderen und von den Augen auf die Lippen, ehe er ihn schließlich zu einem sanften Begrüßungskuss heranzog. Zumindest bis Nelly das Ganze zu bunt wurde und sie vehement ihre Nase an Charlies Bein stupste. Warum war sie denn noch nicht begrüßt worden?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zielgerichtet hatte er den Einkaufswagen heute durch den Supermarkt geschoben um all die Dinge einzuladen, die Charlie in der Theorie gerne mochte. In der Praxis war er sich trotzdem nicht sicher, ob sein Freund irgendwas davon anrühren würde. In letzter Zeit schien der Lockenkopf damit nämlich Probleme zu haben und sie waren mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem Nolan sich wirklich Sorgen machte und sich zeitgleich nicht sicher war, ob er sich Dinge vielleicht einfach nur einbildete. Er selber hatte heute sturmfrei und hatte seinen Freund daher eingeladen vorbeizukommen. Vordergründig um einfach die Zeit mit ihm zu genießen und ihm den Raum zu geben, hier einfach mal ausspannen zu können. Zeitgleich würde er die Gelegenheit aber auch nutzen um zu ergründen, ob er sich Dinge einbildete oder ob er sich vielleicht doch Sorgen gemacht hatte.<br />
<br />
Sein Zimmer hatte er picobello aufgeräumt und sauber gemacht, er hatte eine Vorauswahl an Filmen und Serien rausgesucht, damit Charlie es leichter fiel sich zu entscheiden und falls ihm kalt sein würde, hatte er seinen Pullover nach dem Duschen nicht in die Schmutzwäsche gelegt, sondern zusammengefaltet auf dem Nachttisch platziert. Schmutzig war er nicht und er wusste, dass Charlie gerne seine getragenen Pullover trug. <br />
Der erste Gedanke war gewesen, voll all in zu gehen und sich richtig Mühe zu geben, in dem er selber kochte und seinen Freund mit ein kitschigen Dinner überraschte. Er fürchtete nur, dass das vielleicht zu viel des Guten war und den Anderen eher überfordern würde. Letztlich hatte er sich also dazu entschieden zweierlei Eissorten zu kaufen (Schokolade und Haselnuss), etwas Obst, das man gut nebenbei snacken konnte und Pizzateig, den sie gemeinsam belegen konnten. Das war alles recht einfach, aber einfach war ja oft die beste Entscheidung. <br />
<br />
Zum Schluss hatte er noch den Hund ausgeführt, Nelly durfte immerhin nicht zu kurz kommen!, und so konnte er federnden Schrittes zur Tür eilen, als er das melodische Klingeln hörte. „Hi“, grüßte er Charlie direkt mit einem warmen Lächeln im Gesicht, während sein Herz beim Anblick des Anderen gleich ein paar Takte schneller schlug. Mit all seinen Ecken und Kanten, mit all seinen Problemen und Lasten, die er auf den Schultern trug, war Charlie für ihn zum Inbegriff der Perfektion geworden. Er liebte diesen Jungen. So sehr, dass er sich wünschte, die ganz Welt wüsste davon. Und zeitgleich hatte er eine Heidenangst davor, dass die ganze Welt wusste, wie viel Charlie ihm bedeutete, weshalb es bisher nur ein paar enge Freunde und Familienmitglieder wussten. Na gut, fürs Erste musste das halt reichen. Erst mal trat er nun aber zur Seite, damit sein Freund eintreten und er die Tür hinter ihm schließen konnte. Kaum war das erledigt, legte er seine Arme um ihn und drückte ihn erst mal. „Du hast mir gefehlt.“ Immerhin hatten sie sich schon seit beinahe 24 Stunden nicht gesehen! Es folgte ein Blick in die Augen des Anderen und von den Augen auf die Lippen, ehe er ihn schließlich zu einem sanften Begrüßungskuss heranzog. Zumindest bis Nelly das Ganze zu bunt wurde und sie vehement ihre Nase an Charlies Bein stupste. Warum war sie denn noch nicht begrüßt worden?!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Let's build a time machine]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=9</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:14:46 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=8">Adrian Taylor</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=9</guid>
			<description><![CDATA[Er wusste wirklich nicht, was er davon halten sollte, dass er das Schulprojekt nun mit River machen<br />
sollte. In seinem Kopf hatte sich eine Pro/Contra-Liste gebildet, die Punkte die ganze Zeit von der einen<br />
Seite auf die Andere schob. Wieso passten so viele Argumente denn auch auf beide Seiten? Gut war, dass<br />
River dann gezwungen war Zeit mit ihm zu verbringen und er ihn währenddessen deutlich häufiger<br />
ansehen konnte. Schlecht war, dass River dann gezwungen war Zeit mit ihm zu verbringen, weil er dann<br />
vielleicht ganz viele Seiten an ihm entdecken würde, die er nicht mochte. So ging es ihm mit nahezu<br />
jedem Argument, das sich in seinem Kopf bildete. Das Ganze hatte ihn so konfus gemacht, dass er River<br />
gefragt hatte, ob er am nächsten Tag nach der Schule zu ihm kommen wollte, damit sie sich dort an die<br />
Arbeit machen konnten. Immerhin mussten sie ein Produkt entwerfen, sich ein dazu auf die Zielgruppe<br />
angelegtes Marketing überlegen und all solche Dinge. Dass River dafür zu ihm kam war also sinnvoll,<br />
nur... man lud den Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht einfach so ins eigene Haus ein. Und der kam<br />
in seiner Wichtigkeit ganz, ganz knapp hinter River. Trotzdem hatte er zugesagt. River, nicht der<br />
Präsident.<br />
<br />
Kurzerhand hatte Adrian also organisiert, dass seine Großmutter heute bei der Familie einer Freundin vom<br />
Seniorencafé bleiben würde, weil er seinem Mitschüler das Dilemma auf zwei Beinen heute nicht<br />
präsentieren wollte. Es war nicht so, als würde er sich für seine Oma schämen, aber er wusste nun mal<br />
ganz genau, dass seine Lebensbedingungen hier objektiv betrachtet sämtliche Alarmglocken normal<br />
denkender Menschen losgehen lassen würden. Die letzten Tage war er mit einem Veilchen rumgelaufen,<br />
weil die Frau ausgerastet war und er einfach nicht wusste, was er dann machen sollte. Er konnte immerhin<br />
schlecht seine eigene Großmutter schlagen, nur weil die gerade versuchte sich mit allem, was sie zu<br />
greifen bekam, gegen den Eindringling zur Wehr zu setzen. Um solche Szenen zu vermeiden, wenn River<br />
da war, war es also zwingend notwendig die Frau heute auszuquartieren. Sein Großvater würde da sein,<br />
aber so wie Adrian ihn kannte, würde er die meiste Zeit im Garten sein und sich um seine Pflanzen<br />
kümmern.<br />
Der Weg von der Schule bis zu seinem Wohnhaus war recht schweigsam verlaufen und während sie nun<br />
den Weg vom Bürgersteig bis zur Haustür entlang gingen, schlug sein Herz mit jedem Schritt stärker<br />
gegen seine Brust. So stark, dass er fast schon erleichtert war, dass seine Hände nicht zitterten, als er die<br />
Haustür aufschloss und dann in den Flur vorging, wo direkt der Hund zu ihm geeilt kam und ihn<br />
schwanzwedelnd begrüßte. „Hallo Bruno“, strahlte er das regelrecht an, „Hast du gut aufs Haus<br />
aufgepasst?“ Flink schlüpfte er aus einen Schuhen, ließ den Rucksack in einer Ecke fallen und hing dann<br />
seine Jacke an einen Kleiderhaken. „Geh schon mal vor in die Küche“, meinte er dann, „da gehts lang. Es<br />
sei denn, du musst auf Klo, dann ist das direkt die Tür da...“ Kurz zeigte er zur Badezimmertüre. „Ich<br />
guck kurz, wo mein Opa ist.“<br />
<br />
Der Mann war schnell gefunden: Schlafend auf dem Sofa. Das sorgte immerhin dafür, dass Adrian schnell<br />
wieder bei River in der Küche war, dort zwei Gläser aus dem Schrank holte und auf den Tisch stellte.<br />
„Bist du mehr der Wassermensch oder magst du lieber Eistee oder Cola oder so?“ Während er auf eine<br />
Antwort wartete, holte er eine angebrochene Dose Hundefutter aus dem Kühlschrank, entfernte den<br />
Plastikdeckel, der kurzerhand in der Spüle landete und versorgte erst mal Bruno mit Essen, der sich<br />
darüber auch sofort hermachte. Hunde, da waren sie doch alle gleich. Dann folgte ein Getränk nach Wahl<br />
für River, er selber nahm Pfirisicheistee und letztlich sah er den Blondschopf an. „Hast du schon ne Idee,<br />
was wir machen? Ich mein.. willst du eher was Praktisches, was Cooles oder was, womit keiner rechnet?<br />
<br />
Ne Zeitmaschine zum Beispiel.“ Das war tatsächlich seine erste Idee gewesen, er hatte auch schon Ideen<br />
für die Umsetzung, aber er fürchtete, dass River die Idee doof fand, also ließ er jetzt lieber erst mal ihn<br />
reden. „Und hast du Hunger? Ich muss später noch kochen. Hab aber im Grunde schon alles fertig, muss<br />
nur wissen, wie viel Pasta es dazu geben muss.“ Er redete immer so viel, wenn er nervös war. Gosh. Der<br />
Andere hielt ihn doch bestimmt für einen Trottel. Etwas verlegen strich er sich über den Nacken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Er wusste wirklich nicht, was er davon halten sollte, dass er das Schulprojekt nun mit River machen<br />
sollte. In seinem Kopf hatte sich eine Pro/Contra-Liste gebildet, die Punkte die ganze Zeit von der einen<br />
Seite auf die Andere schob. Wieso passten so viele Argumente denn auch auf beide Seiten? Gut war, dass<br />
River dann gezwungen war Zeit mit ihm zu verbringen und er ihn währenddessen deutlich häufiger<br />
ansehen konnte. Schlecht war, dass River dann gezwungen war Zeit mit ihm zu verbringen, weil er dann<br />
vielleicht ganz viele Seiten an ihm entdecken würde, die er nicht mochte. So ging es ihm mit nahezu<br />
jedem Argument, das sich in seinem Kopf bildete. Das Ganze hatte ihn so konfus gemacht, dass er River<br />
gefragt hatte, ob er am nächsten Tag nach der Schule zu ihm kommen wollte, damit sie sich dort an die<br />
Arbeit machen konnten. Immerhin mussten sie ein Produkt entwerfen, sich ein dazu auf die Zielgruppe<br />
angelegtes Marketing überlegen und all solche Dinge. Dass River dafür zu ihm kam war also sinnvoll,<br />
nur... man lud den Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht einfach so ins eigene Haus ein. Und der kam<br />
in seiner Wichtigkeit ganz, ganz knapp hinter River. Trotzdem hatte er zugesagt. River, nicht der<br />
Präsident.<br />
<br />
Kurzerhand hatte Adrian also organisiert, dass seine Großmutter heute bei der Familie einer Freundin vom<br />
Seniorencafé bleiben würde, weil er seinem Mitschüler das Dilemma auf zwei Beinen heute nicht<br />
präsentieren wollte. Es war nicht so, als würde er sich für seine Oma schämen, aber er wusste nun mal<br />
ganz genau, dass seine Lebensbedingungen hier objektiv betrachtet sämtliche Alarmglocken normal<br />
denkender Menschen losgehen lassen würden. Die letzten Tage war er mit einem Veilchen rumgelaufen,<br />
weil die Frau ausgerastet war und er einfach nicht wusste, was er dann machen sollte. Er konnte immerhin<br />
schlecht seine eigene Großmutter schlagen, nur weil die gerade versuchte sich mit allem, was sie zu<br />
greifen bekam, gegen den Eindringling zur Wehr zu setzen. Um solche Szenen zu vermeiden, wenn River<br />
da war, war es also zwingend notwendig die Frau heute auszuquartieren. Sein Großvater würde da sein,<br />
aber so wie Adrian ihn kannte, würde er die meiste Zeit im Garten sein und sich um seine Pflanzen<br />
kümmern.<br />
Der Weg von der Schule bis zu seinem Wohnhaus war recht schweigsam verlaufen und während sie nun<br />
den Weg vom Bürgersteig bis zur Haustür entlang gingen, schlug sein Herz mit jedem Schritt stärker<br />
gegen seine Brust. So stark, dass er fast schon erleichtert war, dass seine Hände nicht zitterten, als er die<br />
Haustür aufschloss und dann in den Flur vorging, wo direkt der Hund zu ihm geeilt kam und ihn<br />
schwanzwedelnd begrüßte. „Hallo Bruno“, strahlte er das regelrecht an, „Hast du gut aufs Haus<br />
aufgepasst?“ Flink schlüpfte er aus einen Schuhen, ließ den Rucksack in einer Ecke fallen und hing dann<br />
seine Jacke an einen Kleiderhaken. „Geh schon mal vor in die Küche“, meinte er dann, „da gehts lang. Es<br />
sei denn, du musst auf Klo, dann ist das direkt die Tür da...“ Kurz zeigte er zur Badezimmertüre. „Ich<br />
guck kurz, wo mein Opa ist.“<br />
<br />
Der Mann war schnell gefunden: Schlafend auf dem Sofa. Das sorgte immerhin dafür, dass Adrian schnell<br />
wieder bei River in der Küche war, dort zwei Gläser aus dem Schrank holte und auf den Tisch stellte.<br />
„Bist du mehr der Wassermensch oder magst du lieber Eistee oder Cola oder so?“ Während er auf eine<br />
Antwort wartete, holte er eine angebrochene Dose Hundefutter aus dem Kühlschrank, entfernte den<br />
Plastikdeckel, der kurzerhand in der Spüle landete und versorgte erst mal Bruno mit Essen, der sich<br />
darüber auch sofort hermachte. Hunde, da waren sie doch alle gleich. Dann folgte ein Getränk nach Wahl<br />
für River, er selber nahm Pfirisicheistee und letztlich sah er den Blondschopf an. „Hast du schon ne Idee,<br />
was wir machen? Ich mein.. willst du eher was Praktisches, was Cooles oder was, womit keiner rechnet?<br />
<br />
Ne Zeitmaschine zum Beispiel.“ Das war tatsächlich seine erste Idee gewesen, er hatte auch schon Ideen<br />
für die Umsetzung, aber er fürchtete, dass River die Idee doof fand, also ließ er jetzt lieber erst mal ihn<br />
reden. „Und hast du Hunger? Ich muss später noch kochen. Hab aber im Grunde schon alles fertig, muss<br />
nur wissen, wie viel Pasta es dazu geben muss.“ Er redete immer so viel, wenn er nervös war. Gosh. Der<br />
Andere hielt ihn doch bestimmt für einen Trottel. Etwas verlegen strich er sich über den Nacken.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nurse Coops To The Rescue]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=8</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:11:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=6">Cooper Bennett</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=8</guid>
			<description><![CDATA[Es war nicht so, dass Coops nicht kochen konnte, es bereitete ihm lediglich keine Freude. Und trotzdem<br />
stand er gerade in der Küche und gab sich dort redlich Mühe was Ordentliches auf den Tisch zu<br />
bekommen. In den letzten Monaten war Cloud für ihn dagewesen. Nicht immer in der Form, in der er es<br />
sich gewünscht hatte, aber sie waren zusammen und ohne den Älteren wäre er wahrscheinlich gar nicht<br />
mehr da. Der Alltag gelang ihm mittlerweile zwar schon viel besser als im Januar letzten Jahres, aber das<br />
bedeutete nicht, dass er plötzlich auf wundersame Weise von seinem Trauma geheilt war. Vor allem mit<br />
Albträumen hatte er noch Probleme. Mal mehr, mal weniger. Aber gerade war es Cloud, der Probleme<br />
hatte, war der Tänzer doch mit einer Bänderdehnung im Sprunggelenk von seinem Wochenendkurs<br />
zurückgekehrt. Tat Cooper das furchtbar leid? Absolut! Mochte er zeitgleich aber auch das Gefühl,<br />
endlich etwas zurückgeben zu können? Hell yeah! Tatsächlich hatte er sich sogar drei freie Tage auf der<br />
Arbeit genommen um für Cloud da sein zu können.<br />
<br />
Heute war Tag 1 davon und während der Verletzte wohl gerade bei der Physiotherapie gequält wurde,<br />
hatte Coops sich diverse Rezepte gesucht, die er irgendwie miteinander verbinden wollte. Gerade<br />
schwenkte er grünen Spargel in einer Pfanne. Bereits vorbereitet hatte er einen Salat und, allerdings<br />
weitaus früher am Tag, einen Muffinteig, der gerade bereits im Ofen war um dort zu (hoffentlich)<br />
formvollendeten Lachsmuffins zu werden. Coops selber fühlte sich mittlerweile selber ein wenig wie ein<br />
Muffin. Vielleicht hatte er sich etwas zu viel vorgenommen. Die Küche sah nämlich wie ein reines<br />
Schlachtfeld aus. Er selber auch. Der leicht karamellisierte, grüne Sparegel landete nun in einer<br />
Auflaufform, die Muffins wurden aus dem Ofen geholt und zu dem Spargel gesellten sich Lachsfilets, die<br />
er dann noch mit der vorbereiteten bestrich und in den Ofen gab. Auf einem zweiten Blech folgten<br />
marinierte Kartoffelspalten. „Alexa, Timer auf 12 Minuten, bitte“, sagte er dann kurz, bekam den Timer<br />
bestätigt und beeilte sich dann um schnell unter die Dusche zu springen. Viel Zeit hatte er da nicht, als<br />
sprang er nach fünf Minuten raus, trocknete sich schnell ab, holte alles aus dem Ofen und verschwand<br />
dann im Schlafzimmer um sich frische Sachen anzuziehen.<br />
<br />
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er noch ungefähr fünf Minuten hatte, bis Cloud eintrudeln würde.<br />
Er schaltete also schon mal im Wohnzimmer die Spotify-Playlist mit den Favoriten des Anderen an und<br />
deckte dann den Tisch. Ob Kerzen zu viel waren? Ach, wenn schon, denn schon! Gerade war er dabei die<br />
Auflaufform (mit Alufolie überdeckt) zum Tisch zu tragen, als er den Schlüssel im Schloss hörte. Die<br />
Form wurde auf dem Hitzeschutz abgestellt, dann ging er dem Anderen entgegen um ihn zu begrüßen.<br />
„Hey. Wie war die Physio?“ Er wartete, bis Cloud sich von Jacke und Schuhen befreit hatte, dann<br />
umarmte er ihn und zog ihn in einen sanften Kuss, ehe er sich löste und ihn anlächelte. Seine Haaren<br />
waren noch feucht. „Ich hab gekocht. Betritt besser nicht die Küche, die sieht... schlimm aus. Aber du<br />
kannst dich schon mal setzen, ich noch den Rest und.. oh fuck. Ich hab vergessen den Kuchen aus dem<br />
Tiefkühlfach zu holen. Egal, gibt es halt morgen Kuchen. Wir haben auch Eis.“ Er strahlte ein klein<br />
wenig. Das kam selten vor, das Camp hatte ihm den Großteil seines Strahlens geraubt. Aber heute? Heute<br />
hatte er viel davon. Weil Cloud verletzt war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war nicht so, dass Coops nicht kochen konnte, es bereitete ihm lediglich keine Freude. Und trotzdem<br />
stand er gerade in der Küche und gab sich dort redlich Mühe was Ordentliches auf den Tisch zu<br />
bekommen. In den letzten Monaten war Cloud für ihn dagewesen. Nicht immer in der Form, in der er es<br />
sich gewünscht hatte, aber sie waren zusammen und ohne den Älteren wäre er wahrscheinlich gar nicht<br />
mehr da. Der Alltag gelang ihm mittlerweile zwar schon viel besser als im Januar letzten Jahres, aber das<br />
bedeutete nicht, dass er plötzlich auf wundersame Weise von seinem Trauma geheilt war. Vor allem mit<br />
Albträumen hatte er noch Probleme. Mal mehr, mal weniger. Aber gerade war es Cloud, der Probleme<br />
hatte, war der Tänzer doch mit einer Bänderdehnung im Sprunggelenk von seinem Wochenendkurs<br />
zurückgekehrt. Tat Cooper das furchtbar leid? Absolut! Mochte er zeitgleich aber auch das Gefühl,<br />
endlich etwas zurückgeben zu können? Hell yeah! Tatsächlich hatte er sich sogar drei freie Tage auf der<br />
Arbeit genommen um für Cloud da sein zu können.<br />
<br />
Heute war Tag 1 davon und während der Verletzte wohl gerade bei der Physiotherapie gequält wurde,<br />
hatte Coops sich diverse Rezepte gesucht, die er irgendwie miteinander verbinden wollte. Gerade<br />
schwenkte er grünen Spargel in einer Pfanne. Bereits vorbereitet hatte er einen Salat und, allerdings<br />
weitaus früher am Tag, einen Muffinteig, der gerade bereits im Ofen war um dort zu (hoffentlich)<br />
formvollendeten Lachsmuffins zu werden. Coops selber fühlte sich mittlerweile selber ein wenig wie ein<br />
Muffin. Vielleicht hatte er sich etwas zu viel vorgenommen. Die Küche sah nämlich wie ein reines<br />
Schlachtfeld aus. Er selber auch. Der leicht karamellisierte, grüne Sparegel landete nun in einer<br />
Auflaufform, die Muffins wurden aus dem Ofen geholt und zu dem Spargel gesellten sich Lachsfilets, die<br />
er dann noch mit der vorbereiteten bestrich und in den Ofen gab. Auf einem zweiten Blech folgten<br />
marinierte Kartoffelspalten. „Alexa, Timer auf 12 Minuten, bitte“, sagte er dann kurz, bekam den Timer<br />
bestätigt und beeilte sich dann um schnell unter die Dusche zu springen. Viel Zeit hatte er da nicht, als<br />
sprang er nach fünf Minuten raus, trocknete sich schnell ab, holte alles aus dem Ofen und verschwand<br />
dann im Schlafzimmer um sich frische Sachen anzuziehen.<br />
<br />
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er noch ungefähr fünf Minuten hatte, bis Cloud eintrudeln würde.<br />
Er schaltete also schon mal im Wohnzimmer die Spotify-Playlist mit den Favoriten des Anderen an und<br />
deckte dann den Tisch. Ob Kerzen zu viel waren? Ach, wenn schon, denn schon! Gerade war er dabei die<br />
Auflaufform (mit Alufolie überdeckt) zum Tisch zu tragen, als er den Schlüssel im Schloss hörte. Die<br />
Form wurde auf dem Hitzeschutz abgestellt, dann ging er dem Anderen entgegen um ihn zu begrüßen.<br />
„Hey. Wie war die Physio?“ Er wartete, bis Cloud sich von Jacke und Schuhen befreit hatte, dann<br />
umarmte er ihn und zog ihn in einen sanften Kuss, ehe er sich löste und ihn anlächelte. Seine Haaren<br />
waren noch feucht. „Ich hab gekocht. Betritt besser nicht die Küche, die sieht... schlimm aus. Aber du<br />
kannst dich schon mal setzen, ich noch den Rest und.. oh fuck. Ich hab vergessen den Kuchen aus dem<br />
Tiefkühlfach zu holen. Egal, gibt es halt morgen Kuchen. Wir haben auch Eis.“ Er strahlte ein klein<br />
wenig. Das kam selten vor, das Camp hatte ihm den Großteil seines Strahlens geraubt. Aber heute? Heute<br />
hatte er viel davon. Weil Cloud verletzt war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[When I'm upside down I turn  to you]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=7</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:09:21 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=6">Cooper Bennett</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=7</guid>
			<description><![CDATA[Müde. Er war einfach so müde. Er war gefühlt den ganzen Tag auf den Beinen gewesen. Donnerstags und<br />
Freitags machte er früh morgens immer in einem Bäckerei mit Café sauber, bevor dort die ersten Kunden<br />
eintrudelten. Danach hatte er dann ein paar Einkäufe erledigt und war in eine leere Wohnung heimgekehrt,<br />
denn Cloud war da dann schon unterwegs gewesen um seinen Alltag irgendwie hinter sich zu bringen.<br />
Kurz hatte Coops geseufzt, als ihm aufgefallen war, dass das vielleicht bedeutete, dass er den Anderen<br />
heute gar nicht zu Gesicht bekommen würde. Vielleicht hätte er ihn doch aufwecken sollen, bevor er<br />
heute morgen zum Café aufgebrochen war. Trotzdem räumte er dann erst mal die Einkäufe fürs<br />
Wochenende ein, ehe er noch ein paar Dinge in der Wohnung erledigte. Die Zeit hatte gereicht um das<br />
Bad zu putzen und das Bett zu machen, dann musste er auch schon wieder los um aus Santa Monica<br />
rauszufahren und zu seiner zweiten Putzstelle zu fahren. Der Weg bis zu dem Plattenlabel zog sich mit<br />
den öffentlichen Verkehrsmitteln immer unglaublich in die Länge, aber er wurde dort so gut bezahlt und<br />
hatte so viele andere Benefits, dass es auch dumm wäre, den Job sausen zu lassen.<br />
Auf dem Rückweg holte er sich in einem Supermarkt kurz ein Sandwich und einen fertigen Salat,<br />
verdrückte beides auf einer Bank und musste sich dann beeilen um noch rechtzeitig bei einem Foodtruck<br />
anzukommen, wo er heute zum ersten Mal Probearbeiten würde. Wenn das hier klappte, konnte er den Job<br />
im Café vielleicht an den Nagel hängen.<br />
<br />
Als er dann endlich wieder zuhause ankam, hatte ihn bereits die Erkenntnis getroffen, dass die Arbeit im<br />
Foodtruck definitiv nichts für ihn war. Außerdem hatte er das Gefühl seit Tagen auf den Beinen zu sein.<br />
Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet ihm jedoch, dass er zumindest noch Glück haben könnte was Cloud<br />
anging. Tatsächlich leuchteten seine Augen kurz freudig auf, als er die Jacke des Anderen an der<br />
Garderobe hängen sah und fand den Schwarzhaarigen dann letztlich im Bad vorm Spiegel, wo er sich<br />
wohl zurecht machte um rauszugehen. Wenig überraschend an einem Freitagabend. „Hey“, grüßte er ihn<br />
mit einem leichten Lächeln, ehe er sich von hinten etwas anschmiegte. Oh, so könnte er beinahe im<br />
Stehen einschlafen. Tatsächlich schloss er kurz die Augen, öffnete sie aber schnell wieder um Cloud über<br />
den Spiegel anzusehen. „Gehst du heute raus...? Kommst du wieder? Also... heute?“ Kurz streichelte er<br />
durch das Haar. „Ich stinke nach Frittenfett.“<br />
<br />
Und damit löste er sich um sich sein T-Shirt auszuziehen und es in den Wäschekorb zu schmeißen. Er<br />
musste wirklich dringend duschen. „Du... könntest auch hier bleiben und mit mir Essen bestellen und..<br />
weiß nicht... Serie gucken. Wir wollten noch From weitergucken“, plapperte er dann los, während er aus<br />
seiner Jeans schlüpfte. Wenn er sich viel Mühe gab und Cloud ihm ein wenig half, würde er auch<br />
bestimmt nicht einschlafen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Müde. Er war einfach so müde. Er war gefühlt den ganzen Tag auf den Beinen gewesen. Donnerstags und<br />
Freitags machte er früh morgens immer in einem Bäckerei mit Café sauber, bevor dort die ersten Kunden<br />
eintrudelten. Danach hatte er dann ein paar Einkäufe erledigt und war in eine leere Wohnung heimgekehrt,<br />
denn Cloud war da dann schon unterwegs gewesen um seinen Alltag irgendwie hinter sich zu bringen.<br />
Kurz hatte Coops geseufzt, als ihm aufgefallen war, dass das vielleicht bedeutete, dass er den Anderen<br />
heute gar nicht zu Gesicht bekommen würde. Vielleicht hätte er ihn doch aufwecken sollen, bevor er<br />
heute morgen zum Café aufgebrochen war. Trotzdem räumte er dann erst mal die Einkäufe fürs<br />
Wochenende ein, ehe er noch ein paar Dinge in der Wohnung erledigte. Die Zeit hatte gereicht um das<br />
Bad zu putzen und das Bett zu machen, dann musste er auch schon wieder los um aus Santa Monica<br />
rauszufahren und zu seiner zweiten Putzstelle zu fahren. Der Weg bis zu dem Plattenlabel zog sich mit<br />
den öffentlichen Verkehrsmitteln immer unglaublich in die Länge, aber er wurde dort so gut bezahlt und<br />
hatte so viele andere Benefits, dass es auch dumm wäre, den Job sausen zu lassen.<br />
Auf dem Rückweg holte er sich in einem Supermarkt kurz ein Sandwich und einen fertigen Salat,<br />
verdrückte beides auf einer Bank und musste sich dann beeilen um noch rechtzeitig bei einem Foodtruck<br />
anzukommen, wo er heute zum ersten Mal Probearbeiten würde. Wenn das hier klappte, konnte er den Job<br />
im Café vielleicht an den Nagel hängen.<br />
<br />
Als er dann endlich wieder zuhause ankam, hatte ihn bereits die Erkenntnis getroffen, dass die Arbeit im<br />
Foodtruck definitiv nichts für ihn war. Außerdem hatte er das Gefühl seit Tagen auf den Beinen zu sein.<br />
Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet ihm jedoch, dass er zumindest noch Glück haben könnte was Cloud<br />
anging. Tatsächlich leuchteten seine Augen kurz freudig auf, als er die Jacke des Anderen an der<br />
Garderobe hängen sah und fand den Schwarzhaarigen dann letztlich im Bad vorm Spiegel, wo er sich<br />
wohl zurecht machte um rauszugehen. Wenig überraschend an einem Freitagabend. „Hey“, grüßte er ihn<br />
mit einem leichten Lächeln, ehe er sich von hinten etwas anschmiegte. Oh, so könnte er beinahe im<br />
Stehen einschlafen. Tatsächlich schloss er kurz die Augen, öffnete sie aber schnell wieder um Cloud über<br />
den Spiegel anzusehen. „Gehst du heute raus...? Kommst du wieder? Also... heute?“ Kurz streichelte er<br />
durch das Haar. „Ich stinke nach Frittenfett.“<br />
<br />
Und damit löste er sich um sich sein T-Shirt auszuziehen und es in den Wäschekorb zu schmeißen. Er<br />
musste wirklich dringend duschen. „Du... könntest auch hier bleiben und mit mir Essen bestellen und..<br />
weiß nicht... Serie gucken. Wir wollten noch From weitergucken“, plapperte er dann los, während er aus<br />
seiner Jeans schlüpfte. Wenn er sich viel Mühe gab und Cloud ihm ein wenig half, würde er auch<br />
bestimmt nicht einschlafen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[If I could draw...]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=6</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:05:53 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=6">Cooper Bennett</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=6</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">I'd draw you like one of Jack ́s French girls.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[i]wearing this. only this.</span>[/i]</div>
<br />
Sie stritten sich einfach viel zu häufig und Coops wusste, dass das im Grunde seine Schuld war. Weil er<br />
eifersüchtig war und seine Eifersucht ihn nur zu gerne zur Königin von Passiv-Aggressivistan machte.<br />
Gestern war ihr Streit so sehr ausgearbeitet, dass er die Nacht bei seinem Bruder verbracht hatte um sich<br />
dann am nächsten Tag mit seiner Schwester an einem Trödelmarkt zu treffen. Weil er der felsenfesten<br />
Überzeugung war, dass nichts seiner Frustration besser entgegenwirkte als Sex oder Shopping. Sex fiel<br />
flach, weil er Cloud gerade definitiv nicht ranlassen wollte (also gut: Er würde schon wollen, aber das<br />
fühlte sich nach diesem Streit ein wenig wie eine Niederlage an). Blieb also Shopping und nirgendwo<br />
sonst konnte man so viel Geld ausgeben wie auf Trödelmärkten oder Wish. Bei letzterem hatte er natürlich<br />
in der Nacht schon diverse Dinge bestellt, die in ein paar Wochen eintrudeln würden und von denen sie<br />
nichts wirklich brauchten.<br />
Der Besuch auf dem Trödelmarkt hatte aber vor allem den positiven Nebeneffekt, dass seine Wut auf<br />
Cloud von Stunde zu Stunde mehr verflogen war. Seine Schwester hatte nämlich genau gewusst, was sie<br />
sagen musste um die Wut auf sich selber zu lenken. Es wäre so schön, wenn wir wieder eine richtige<br />
Familie wären, Coops und Dad hat es nicht so gemeint hatten ihn gedanklich wieder in Clouds Arme<br />
getrieben und Würdest du wieder zuhause einziehen, würde Cloud vielleicht merken, was er an dir hat,<br />
hatte dem Ganzen dann das Sahnehäubchen aufgesetzt.<br />
<br />
Als er nach ein paar Stunden die Wohnungstür aufschloss, vollgepackt mit drei größeren Tüten und einer<br />
weiteren, die etwas kleiner, dafür aber sehr bunt war. „Cloud?“ Er fand den Anderen schließlich im<br />
Wohnzimmer an einem der Schränke, ließ seine Tüten aufs Sofa fallen und zog Cloud ohne weitere Worte<br />
in eine Umarmung. „Es tut mir leid.“ Seine Arme schlangen sich fest um den Anderen. Ein paar Küsse<br />
landeten auf seinem Gesicht, ehe er einen auf seine Lippen drückte. Dann löste er sich ein wenig von ihm,<br />
griff aber nach seiner Hand. „Komm mit, ich hab dir was mitgebracht.“ Ohne weitere Umschweife wurde<br />
Cloud ins Bad vor den Spiegel gezogen. „Mach die Augen zu.“ Er hatte gar nicht vor ihm die Möglichkeit<br />
zu geben noch sauer auf ihn zu sein. Er wollte sich jetzt vertragen, also hatte Cloud das auch so zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">I'd draw you like one of Jack ́s French girls.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[i]wearing this. only this.</span>[/i]</div>
<br />
Sie stritten sich einfach viel zu häufig und Coops wusste, dass das im Grunde seine Schuld war. Weil er<br />
eifersüchtig war und seine Eifersucht ihn nur zu gerne zur Königin von Passiv-Aggressivistan machte.<br />
Gestern war ihr Streit so sehr ausgearbeitet, dass er die Nacht bei seinem Bruder verbracht hatte um sich<br />
dann am nächsten Tag mit seiner Schwester an einem Trödelmarkt zu treffen. Weil er der felsenfesten<br />
Überzeugung war, dass nichts seiner Frustration besser entgegenwirkte als Sex oder Shopping. Sex fiel<br />
flach, weil er Cloud gerade definitiv nicht ranlassen wollte (also gut: Er würde schon wollen, aber das<br />
fühlte sich nach diesem Streit ein wenig wie eine Niederlage an). Blieb also Shopping und nirgendwo<br />
sonst konnte man so viel Geld ausgeben wie auf Trödelmärkten oder Wish. Bei letzterem hatte er natürlich<br />
in der Nacht schon diverse Dinge bestellt, die in ein paar Wochen eintrudeln würden und von denen sie<br />
nichts wirklich brauchten.<br />
Der Besuch auf dem Trödelmarkt hatte aber vor allem den positiven Nebeneffekt, dass seine Wut auf<br />
Cloud von Stunde zu Stunde mehr verflogen war. Seine Schwester hatte nämlich genau gewusst, was sie<br />
sagen musste um die Wut auf sich selber zu lenken. Es wäre so schön, wenn wir wieder eine richtige<br />
Familie wären, Coops und Dad hat es nicht so gemeint hatten ihn gedanklich wieder in Clouds Arme<br />
getrieben und Würdest du wieder zuhause einziehen, würde Cloud vielleicht merken, was er an dir hat,<br />
hatte dem Ganzen dann das Sahnehäubchen aufgesetzt.<br />
<br />
Als er nach ein paar Stunden die Wohnungstür aufschloss, vollgepackt mit drei größeren Tüten und einer<br />
weiteren, die etwas kleiner, dafür aber sehr bunt war. „Cloud?“ Er fand den Anderen schließlich im<br />
Wohnzimmer an einem der Schränke, ließ seine Tüten aufs Sofa fallen und zog Cloud ohne weitere Worte<br />
in eine Umarmung. „Es tut mir leid.“ Seine Arme schlangen sich fest um den Anderen. Ein paar Küsse<br />
landeten auf seinem Gesicht, ehe er einen auf seine Lippen drückte. Dann löste er sich ein wenig von ihm,<br />
griff aber nach seiner Hand. „Komm mit, ich hab dir was mitgebracht.“ Ohne weitere Umschweife wurde<br />
Cloud ins Bad vor den Spiegel gezogen. „Mach die Augen zu.“ Er hatte gar nicht vor ihm die Möglichkeit<br />
zu geben noch sauer auf ihn zu sein. Er wollte sich jetzt vertragen, also hatte Cloud das auch so zu sehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[So many stories of where I've been]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=5</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 16:52:54 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=6">Cooper Bennett</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=5</guid>
			<description><![CDATA[„Ist Cloud da? Ich muss mit ihm reden.“ Clovers scharfer Blick, mit dem sie den Jungen bedachte, der<br />
ihrem Sohn vor etwas über einem Jahr das Herz gebrochen hatte, in dem er sang und klanglos vom<br />
Erdboden verschwunden war, wurde weicher, als sie den Zustand Coopers realisierte. Versuche irgendwas<br />
aus dem Jungen herauszubekommen schlugen fehl, denn alles, worum sich Coops Hirn gerade zu drehen<br />
schien, war Cloud. Nachdem er also endlich die Adresse bekommen und in sein Handy eingegeben hatte,<br />
eilte er regelrecht zur nächsten Bahnhaltestelle. Er wollte keine Minute länger warten als nötig, bis er den<br />
jungen Tänzer wiedersah und ihm alles erklären konnte. Ihm erklären konnte, dass er ihn nicht freiwillig<br />
verlassen hatte. Dass er sich hatte melden wollen.<br />
<br />
Der Weg zu Clouds Wohnung war beschwerlich. Zweimal war er kurz davor gewesen vorzeitig<br />
auszusteigen, weil er sich eingeengt gefühlt hatte. Weil da zu viele Menschen waren, die laut redeten. Um<br />
ihn herum hatten in den letzten Monaten nicht viele Menschen geredet. Vor allem nicht frei. Gespräche<br />
untereinander waren ohnehin nur unter Beaufsichtigung erlaubt gewesen und dann waren es keine<br />
richtigen Gespräche gewesen, sondern zum Beispiel Therapiestunden, in denen sie sich ihre<br />
vermeintlichen Verfehlungen entgegenbrüllen sollten. Zu schreien, wenn man sonst kaum noch redete,<br />
war unglaublich schwierig und schmerzhaft gewesen. Beim ersten Mal hatte er sich noch geweigert, hatte<br />
versucht den Rebellen in sich aufrechtzuerhalten. Er hatte aber schnell gelernt, dass das nur noch größere<br />
Schmerzen mit sich zog und so hatte er sich so gut es ihm möglich war gebeugt. Um Kräfte zu sparen,<br />
falls er irgendwann mal aus diesem Drecksloch abhauen könnte. Einmal hatte er es versucht. Bei dem<br />
Gedanken daran musste er schlucken und hatte kurz wieder das Gefühl, als würde seine komplette Haut<br />
brennen.<br />
<br />
Nach 40 Minuten war er schließlich endlich bei der Adresse angekommen und drückte schließlich nervös<br />
die Klingel. Es dauerte nicht lange, da konnte er in das so vertraute Gesicht blicken. Cloud sah gut aus.<br />
Wie immer. Er selber... nicht so. Er hatte abgenommen in den letzten 15 Monaten und das, obwohl er<br />
vorher schon recht hager gewesen war. Seine Augenringe hingen gefühlt an seinen Kniekehlen. Dass er<br />
Haare im Gesicht hatte, die bei anderen Männern einen ordentlichen Bart gebildet hätten und bei ihm eher<br />
wie unansehnliche Flecken einer Landschaft im Gesicht hafteten sprach Bände. Coops hatte nie Bart<br />
getragen. „Hey... kann ich reinkommen..?“ Die Strapazen der letzten Monate, sie waren nicht zu<br />
übersehen. Wahrscheinlich auch nicht die prall gefüllte Reisetasche neben ihm. Und trotzdem: Wenn man<br />
ganz genau hinblickte, war da irgendwo noch Coops in den Augen zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ist Cloud da? Ich muss mit ihm reden.“ Clovers scharfer Blick, mit dem sie den Jungen bedachte, der<br />
ihrem Sohn vor etwas über einem Jahr das Herz gebrochen hatte, in dem er sang und klanglos vom<br />
Erdboden verschwunden war, wurde weicher, als sie den Zustand Coopers realisierte. Versuche irgendwas<br />
aus dem Jungen herauszubekommen schlugen fehl, denn alles, worum sich Coops Hirn gerade zu drehen<br />
schien, war Cloud. Nachdem er also endlich die Adresse bekommen und in sein Handy eingegeben hatte,<br />
eilte er regelrecht zur nächsten Bahnhaltestelle. Er wollte keine Minute länger warten als nötig, bis er den<br />
jungen Tänzer wiedersah und ihm alles erklären konnte. Ihm erklären konnte, dass er ihn nicht freiwillig<br />
verlassen hatte. Dass er sich hatte melden wollen.<br />
<br />
Der Weg zu Clouds Wohnung war beschwerlich. Zweimal war er kurz davor gewesen vorzeitig<br />
auszusteigen, weil er sich eingeengt gefühlt hatte. Weil da zu viele Menschen waren, die laut redeten. Um<br />
ihn herum hatten in den letzten Monaten nicht viele Menschen geredet. Vor allem nicht frei. Gespräche<br />
untereinander waren ohnehin nur unter Beaufsichtigung erlaubt gewesen und dann waren es keine<br />
richtigen Gespräche gewesen, sondern zum Beispiel Therapiestunden, in denen sie sich ihre<br />
vermeintlichen Verfehlungen entgegenbrüllen sollten. Zu schreien, wenn man sonst kaum noch redete,<br />
war unglaublich schwierig und schmerzhaft gewesen. Beim ersten Mal hatte er sich noch geweigert, hatte<br />
versucht den Rebellen in sich aufrechtzuerhalten. Er hatte aber schnell gelernt, dass das nur noch größere<br />
Schmerzen mit sich zog und so hatte er sich so gut es ihm möglich war gebeugt. Um Kräfte zu sparen,<br />
falls er irgendwann mal aus diesem Drecksloch abhauen könnte. Einmal hatte er es versucht. Bei dem<br />
Gedanken daran musste er schlucken und hatte kurz wieder das Gefühl, als würde seine komplette Haut<br />
brennen.<br />
<br />
Nach 40 Minuten war er schließlich endlich bei der Adresse angekommen und drückte schließlich nervös<br />
die Klingel. Es dauerte nicht lange, da konnte er in das so vertraute Gesicht blicken. Cloud sah gut aus.<br />
Wie immer. Er selber... nicht so. Er hatte abgenommen in den letzten 15 Monaten und das, obwohl er<br />
vorher schon recht hager gewesen war. Seine Augenringe hingen gefühlt an seinen Kniekehlen. Dass er<br />
Haare im Gesicht hatte, die bei anderen Männern einen ordentlichen Bart gebildet hätten und bei ihm eher<br />
wie unansehnliche Flecken einer Landschaft im Gesicht hafteten sprach Bände. Coops hatte nie Bart<br />
getragen. „Hey... kann ich reinkommen..?“ Die Strapazen der letzten Monate, sie waren nicht zu<br />
übersehen. Wahrscheinlich auch nicht die prall gefüllte Reisetasche neben ihm. Und trotzdem: Wenn man<br />
ganz genau hinblickte, war da irgendwo noch Coops in den Augen zu finden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fuck around and find out]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=4</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 01:11:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=11">Cloud Hazley</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=4</guid>
			<description><![CDATA[Manchmal konnte Coops echt eine totale Klette sein. Wo Cloud denn stecke. Hatte er ihm doch gesagt, er hatte ihm abends eine, zugegeben, gut angeheiterte Sprachnachricht geschickt, dass er heute Nacht <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> nach Hause kommen würde. Er hätte Coops ja mitgenommen zum Feiern, aber Coops hatte keine Lust gehabt. Schade, er hatte ordentlich was verpasst, und machte das jetzt irgendwie zu Clouds Problem. Ja, er hatte eigentlich versprochen wieder Heim zu kommen, und dieses Versprechen gebrochen, aber das wr doch kein Grund rumzuzicken. Weder das noch die Tatsache, dass er Coops wegen Bryce versetzt hatte. Zumindest war das für Cloud kein Grund. Wenn Coops das machen würde, er würde ihn nicht davon abhalten. Cloud hatte nichts dagegen zu teilen und geteilt zu werden, nur sah sein On-Off-Freund das irgendwie anders, obwohl sie eine Abmachung miteinander hatten. Eine Abmachung, deren Grenzen Cloud immer wieder weitete oder gar überschritt, weil sich da irgend etwas ergab, das er nicht verpassen wollte.<br />
<br />
Irgendwann morgens hatte Cloud es satt, schaltete sein Handy auf stumm und dachte sich, dass Coops ihm mit seinem Generve mal den Buckel runterrutschen könne. Er hatte den Regeln ihrer offenen Beziehung zugestimmt, und sollte sich jetzt nicht beschweren, wenn ihm was daran nicht passte. Cloud hatte es auch sehr wenig eilig nach Hause zu kommen. Tatsächlich schob er mit seiner Eroberung noch eine Nummer ein, bevor er nach Hause gefahren wurde. Eigentlich hätte ihn jemand anders nachts Heim bringen sollen, aber da Cloud sich ja spontan dazu entschieden hatte woanders zu nächtigen, musste er anders nach Hause kommen. War echt nett von Bryce, dass er ihn fuhr. Rein theoretisch hätte Cloud nicht mit ihm schlafen dürfen, weil er damit gleich zwei der ihm von Coops auferlegten Regeln brach. Nur einmalige Sachen und nicht mit Freunden. Tja, also irgendwie... Cloud hatte einfach ein bisschen zu viel getrunken, um so spät nachts noch an die Regeln zu denken. Passiert war passiert und die Welt würde nicht davon untergehen. Aber wenigstens dafür könnte er sich entschuldigen.<br />
<br />
Schließlich wurde er vor seinem Haus abgesetzt. Bryce versuchte noch einen Abschiedskuss mitzunehmen, aber Cloud schob ihn entschieden von sich weg. „Nicht, wenn er uns sehen könnte.“ Coops bräuchte nämlich nur im falschen Augenblick aus dem Küchenfenster zu schauen. Trotzdem bedankte Cloud sich noch für die Fahrt und die wirklich gute Nacht, soweit er sich noch daran erinnern konnte, und stieg dann aus dem Auto, ging die Außentreppe hinauf und öffnete die Wohnungstür. Er atmete einmal tief ein, ehe er eintrat, weil er beinahe erwartete Coops mit verschränkten Armen im Flur stehen zu sehen. Oder ihm flog gleich ein Teller an den Kopf. Cloud machte sich auf ein Donnerwetter gefasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Manchmal konnte Coops echt eine totale Klette sein. Wo Cloud denn stecke. Hatte er ihm doch gesagt, er hatte ihm abends eine, zugegeben, gut angeheiterte Sprachnachricht geschickt, dass er heute Nacht <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> nach Hause kommen würde. Er hätte Coops ja mitgenommen zum Feiern, aber Coops hatte keine Lust gehabt. Schade, er hatte ordentlich was verpasst, und machte das jetzt irgendwie zu Clouds Problem. Ja, er hatte eigentlich versprochen wieder Heim zu kommen, und dieses Versprechen gebrochen, aber das wr doch kein Grund rumzuzicken. Weder das noch die Tatsache, dass er Coops wegen Bryce versetzt hatte. Zumindest war das für Cloud kein Grund. Wenn Coops das machen würde, er würde ihn nicht davon abhalten. Cloud hatte nichts dagegen zu teilen und geteilt zu werden, nur sah sein On-Off-Freund das irgendwie anders, obwohl sie eine Abmachung miteinander hatten. Eine Abmachung, deren Grenzen Cloud immer wieder weitete oder gar überschritt, weil sich da irgend etwas ergab, das er nicht verpassen wollte.<br />
<br />
Irgendwann morgens hatte Cloud es satt, schaltete sein Handy auf stumm und dachte sich, dass Coops ihm mit seinem Generve mal den Buckel runterrutschen könne. Er hatte den Regeln ihrer offenen Beziehung zugestimmt, und sollte sich jetzt nicht beschweren, wenn ihm was daran nicht passte. Cloud hatte es auch sehr wenig eilig nach Hause zu kommen. Tatsächlich schob er mit seiner Eroberung noch eine Nummer ein, bevor er nach Hause gefahren wurde. Eigentlich hätte ihn jemand anders nachts Heim bringen sollen, aber da Cloud sich ja spontan dazu entschieden hatte woanders zu nächtigen, musste er anders nach Hause kommen. War echt nett von Bryce, dass er ihn fuhr. Rein theoretisch hätte Cloud nicht mit ihm schlafen dürfen, weil er damit gleich zwei der ihm von Coops auferlegten Regeln brach. Nur einmalige Sachen und nicht mit Freunden. Tja, also irgendwie... Cloud hatte einfach ein bisschen zu viel getrunken, um so spät nachts noch an die Regeln zu denken. Passiert war passiert und die Welt würde nicht davon untergehen. Aber wenigstens dafür könnte er sich entschuldigen.<br />
<br />
Schließlich wurde er vor seinem Haus abgesetzt. Bryce versuchte noch einen Abschiedskuss mitzunehmen, aber Cloud schob ihn entschieden von sich weg. „Nicht, wenn er uns sehen könnte.“ Coops bräuchte nämlich nur im falschen Augenblick aus dem Küchenfenster zu schauen. Trotzdem bedankte Cloud sich noch für die Fahrt und die wirklich gute Nacht, soweit er sich noch daran erinnern konnte, und stieg dann aus dem Auto, ging die Außentreppe hinauf und öffnete die Wohnungstür. Er atmete einmal tief ein, ehe er eintrat, weil er beinahe erwartete Coops mit verschränkten Armen im Flur stehen zu sehen. Oder ihm flog gleich ein Teller an den Kopf. Cloud machte sich auf ein Donnerwetter gefasst.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I don't care as long as we swing]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=3</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 01:10:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=11">Cloud Hazley</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=3</guid>
			<description><![CDATA[Cloud lachte. Und Cloud tanzte. Sie tanzten alle zu egal welcher Musik, die von dem Wagen dröhnte, der gerade an ihnen vorbei fuhr. Er hatte sich in den buntesten Fummel geworfen, den er auftreiben konnte, und obwohl er sonst nicht so viele Farben trug, fühlte er sich echt wohl damit. Er hatte sich ohne zu fragen am Kleiderschrank seiner Mutter bedient, wohl wissend, dass Clover absolut nichts dagegen hatte. Die Mädels, mit denen er unterwegs war, hatten ihm echte Blumen ins Gesicht geklebt, einige von ihnen würden sich im Laufe des Tages noch verabschieden, weil der verwendete Kleber nicht dem Schweiß würde stand halten können. Sie hatten ihn auch geschminkt und ihm das bunteste Augen-Make-up verpasst, dass er jemals an jemand anderem als einer Drag Queen gesehen hatte. Jemand hatte ihm irgendwann zwischendurch eine dieser Regenbogenflaggen um die Schultern gelegt, aber Cloud hatte sie sich lieber um die Hüften gebunden.<br />
<br />
<br />
Cloud war 17. Er hielt sich schon für erwachsen, als wüsste er alles, was es über das Leben zu wissen gab, aber im Grunde war er noch ein halbes Kind. Noch konnte er von neuen Eindrücken überwältigt werden. Noch konnte er sich in der seinen Emotionen verlieren, konnte auf den Wirbeln tanzen, die das Leben verursachte. Er hatte Musik in den Ohren und den Beat im Herzen. Und der ganze Stadtbereich war eine einzige Party, auf der sich alle in den Armen lagen und miteinander feierten.<br />
<br />
<br />
Aber irgendwann siegten die irdischen Bedürfnisse. „Ich geh mir kurz was zu trinken holen“, rief er einem seiner Freunde ins Ohr und bahnte sich einen Weg zu einer der vielen Buden, die einem mit Essen, Trinken, Fähnchen, lustigen Hüten, Kondomen und allem möglichen anderen versorgten. Er steuerte einen Cocktailstand an, immer noch ein helles Strahlen im Gesicht. Cloud war aufgedreht. Cloud war glücklich. Cloud hatte einen der besten Tage überhaupt. Wie konnte man bei dieser Stimmung überall denn auch nicht gute Laune haben? Er bestellte sich einen alkoholfreien Cocktail. Während er wartete wippte er mit dem Fuß im Takt zur Musik. Still zu halten, wenn irgendwo Musik lief, fiel ihm immer so schwer. Aber nach ein paar Minuten konnte er sein Getränk in Empfang nehmen, etwas das unten leuchtend gelb und oben in Richtung Türkis ging. Natürlich mit Schirmchen und Obstscheiben und einem bunten Strohhalm. Heute war alles bunt. Aber der Cocktail war verdammt lecker. Da Cloud sich mit dem vollen Becher in der Hand nicht wieder durch die Menge drängeln wollte, bliebt er erst einmal vor der Bude stehen und nuckelte am Strohhalm. Und beobachtete die Leute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Cloud lachte. Und Cloud tanzte. Sie tanzten alle zu egal welcher Musik, die von dem Wagen dröhnte, der gerade an ihnen vorbei fuhr. Er hatte sich in den buntesten Fummel geworfen, den er auftreiben konnte, und obwohl er sonst nicht so viele Farben trug, fühlte er sich echt wohl damit. Er hatte sich ohne zu fragen am Kleiderschrank seiner Mutter bedient, wohl wissend, dass Clover absolut nichts dagegen hatte. Die Mädels, mit denen er unterwegs war, hatten ihm echte Blumen ins Gesicht geklebt, einige von ihnen würden sich im Laufe des Tages noch verabschieden, weil der verwendete Kleber nicht dem Schweiß würde stand halten können. Sie hatten ihn auch geschminkt und ihm das bunteste Augen-Make-up verpasst, dass er jemals an jemand anderem als einer Drag Queen gesehen hatte. Jemand hatte ihm irgendwann zwischendurch eine dieser Regenbogenflaggen um die Schultern gelegt, aber Cloud hatte sie sich lieber um die Hüften gebunden.<br />
<br />
<br />
Cloud war 17. Er hielt sich schon für erwachsen, als wüsste er alles, was es über das Leben zu wissen gab, aber im Grunde war er noch ein halbes Kind. Noch konnte er von neuen Eindrücken überwältigt werden. Noch konnte er sich in der seinen Emotionen verlieren, konnte auf den Wirbeln tanzen, die das Leben verursachte. Er hatte Musik in den Ohren und den Beat im Herzen. Und der ganze Stadtbereich war eine einzige Party, auf der sich alle in den Armen lagen und miteinander feierten.<br />
<br />
<br />
Aber irgendwann siegten die irdischen Bedürfnisse. „Ich geh mir kurz was zu trinken holen“, rief er einem seiner Freunde ins Ohr und bahnte sich einen Weg zu einer der vielen Buden, die einem mit Essen, Trinken, Fähnchen, lustigen Hüten, Kondomen und allem möglichen anderen versorgten. Er steuerte einen Cocktailstand an, immer noch ein helles Strahlen im Gesicht. Cloud war aufgedreht. Cloud war glücklich. Cloud hatte einen der besten Tage überhaupt. Wie konnte man bei dieser Stimmung überall denn auch nicht gute Laune haben? Er bestellte sich einen alkoholfreien Cocktail. Während er wartete wippte er mit dem Fuß im Takt zur Musik. Still zu halten, wenn irgendwo Musik lief, fiel ihm immer so schwer. Aber nach ein paar Minuten konnte er sein Getränk in Empfang nehmen, etwas das unten leuchtend gelb und oben in Richtung Türkis ging. Natürlich mit Schirmchen und Obstscheiben und einem bunten Strohhalm. Heute war alles bunt. Aber der Cocktail war verdammt lecker. Da Cloud sich mit dem vollen Becher in der Hand nicht wieder durch die Menge drängeln wollte, bliebt er erst einmal vor der Bude stehen und nuckelte am Strohhalm. Und beobachtete die Leute.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[This is where I am]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=2</link>
			<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 13:20:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=2">Ryan Lawson</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=2</guid>
			<description><![CDATA[Hello my friend, we meet again!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hello my friend, we meet again!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Test]]></title>
			<link>https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=1</link>
			<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:15:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.crossing-currents.de/member.php?action=profile&uid=1">Linnie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.crossing-currents.de/showthread.php?tid=1</guid>
			<description><![CDATA[test 1,2,3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[test 1,2,3]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>