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RE: If I could draw... - Cooper Bennett - 23.01.2026 Clouds Lachen war das schönste Geräusch, das er kannte. Trotzdem ließ er seinen Kopf zur Seite schieben und bat dann leise grinsend um Entschuldigung. Instinktiv schlossen seine Augen sich kurz, als Cloud auf seine Nase tippte. Nur kurz, weil er er ihm danach direkt freudig in die Augen sehen musste. Geschah nicht so häufig, dass Cloud ihm solche Dinge sagte. Entsprechend groß war das Leuchten, das daraufhin in seine Augen trat. „Muss an deiner Ausstrahlung liegen, die färbt ab“, entgegnete er dann aber, während er ihn noch mit der Aura eines Honigkuchenpferdes ansah. Seine Hände legten sich an Clouds Wangen, er drückte ihm einen weiteren Kuss auf. „Ich bin gerade glücklich.“ Das konnte er nicht häufig sagen, zumindest nicht ehrlich. Aber jetzt gerade? Da traf es absolut zu. Etwas später hatten sie es dann ins Bad geschafft und es war offensichtlich, dass Cloud nicht so ganz einverstanden war mit seiner Wahl des Duschgels. „Wir können auch ein Anderes nehmen“, lenkte er also schnell ein. Letztlich war ihm das Duschgel relativ egal. Klar: Er roch gerne gut, aber sie hatten gerade kein Gel, das er nicht mochte. Glaubte er zumindest, aber bei ihrer Sammlung konnte man das nicht so ganz genau wissen. „Haben wir irgendwas, was noch tropischem Cocktail riecht? Das wäre auch nice.“ Hauptsache, Cloud fühlte sich wohl. Die Erfahrung zeigte immerhin, dass das Leben leichter war, wenn sich sein Freund glücklich und priorisiert fühlte. Dafür würde Coops auch auf Minz-Teebaumöl-Duschgel verzichten. Die gemeinsame Dusche war mehr als nur angenehm. Vor einer Weile noch wäre das nicht der Fall gewesen, weil gemeinsam duschen ihm da unglaublich schwer gefallen war. Mittlerweile war er weiter, konnte auch hier mehr Nähe zulassen. So sehr, dass er die Hände auf seiner Haut und die Lippen auf seinen genießen konnte und tatsächlich kurz etwas abschaltete. Zumindest, bis er die Stimme seines Freundes hörte. Abendessen. Hm. Da war sein Körper gerade nicht drauf eingestellt. Kurz musste er nachdenken, aber denken war gerade irgendwie schwierig. „Weiß nicht… was… Leckeres?“ Kurz knabberte er ein wenig an Clouds Lippe und dachte kurz, dass ihm das gerade eigentlich reichte. „Überraschst du mich und kochst uns was Schönes?“, fragte er dann aber doch und sah ihn aus bittenden Augen heraus aus. Haushalt teilten sie sich auf, jeder machte etwas. Er selber im Zweifel etwas mehr, weil er sich verpflichtet fühlte. Aber kochen? Das machte er einfach nicht gerne. Das weitere Angebot war verlockend, aber trotzdem schüttelte Coops leicht den Kopf. „Nicht jetzt. Nicht hier.“ Weil sie immer noch unter einer Dusche war. Natürlich hatten sie schon Sex unter der Dusche gehabt und eigentlich ging Coops auch davon aus, dass heute ein Tag war, an dem das gut funktionieren würde, aber er wollte zeitgleich sein Glück auch nicht herausfordern. „Lieber später. Wenn wir wo sind, wo es gemütlich ist.“ Ein bequemes Bett unter sich, wo es nicht schlimm war, wenn die Knie schwach wurden oder sich alles im Körper zusammenzog. Seine Lippen hoben sich zu einem Lächeln an. „Trotzdem danke.“ |